Bilderleiste
Die Intensivwohngruppe am Hermannsweg unterwegs

„Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt.“ (Laozi, chinesischer Philosoph)

Wir, vier Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sieben und dreizehn Jahren und zwei Pädagogen der Intensivwohngruppe am Hermannsweg , waren vom 7. bis 9. Oktober auf Wandertour. Auf den Spuren von Hermann dem Cherusker wanderten wir den Hermannsweg. Die erste von drei Etappen startete in Rheine und führte uns bei noch trockenem Wetter nach Hörstel.

Wie auch in den folgenden Tagen wurde die Zeit für Gespräche und spannende Naturbeobachtungen genutzt. Stets dabei und für Motivation und so manchen Lacher gut war die Hündin Smilla. Den Abend ließen wir in der Verwaltung in Hörstel ausklingen. Der nächste Tag überraschte uns mit ergiebigem Regen und ließ sowohl Mensch, als auch Material zeitweise an der Wandertour zweifeln. So lernten wir jedoch den Nutzen von Hexenhöhlen, Wanderhütten und das Umfunktionieren von gelben Säcken als Kleidung zu schätzen.

Mit der Sonne kam gegen Nachmittag auch die gute Laune wieder, sodass wir die landschaftlichen Highlights des Höhenweges bis zu den Dörenther Klippen noch genießen konnten. Von dort aus ließen wir uns von unserem Shuttle-Service zu unserem abendlichen Domizil, der Tagesgruppe Vosshügel, in Ibbenbüren bringen. Tags darauf meinte es das Wetter zunächst gut mit uns, sodass wir, vorbei am Hockenden Weib und schönen Aussichten über Ibbenbüren, Brochterbeck und entlang des Hexenpfades, erst wieder in der Altstadt von Tecklenburg vom Regen begleitet wurden.

Die Perspektive auf die wenigen, letzten Kilometer ließ uns noch einmal alle Kräfte mobilisieren, sodass wir nachmittags nach insgesamt 42 Kilometern unser Zuhause am Hermannsweg erreichten. Dort wurden wir mit köstlichem Essen, sowie warmen Duschen begrüßt. Doch dies scheint nicht das Ende der Geschichte zu sein. Im Laufe der Wandertour wurden Stimmen laut, die tatsächlich forderten, den Hermannsweg bis zu seinem Ende in Horn-Bad Meinberg zu laufen. Es wird also weiter geplant.

Abschließend möchten wir uns bei allen bedanken, die uns bei diesem Abenteuer begleitet haben. Insbesondere aber auch bei den Verantwortlichen der Verwaltung in Hörstel und bei der Tagesgruppe Vosshügel, die unsere Übernachtungen in ihren Häusern so unkompliziert ermöglicht haben.