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Die Intensivwohngruppe am Hermannsweg unterwegs –
Die 2. Etappe im Sommer 2015

Vom 21. Juli bis zum 23. Juli 2015 war es soweit. Mit der Hoffnung auf besseres Wetter als beim letzten Mal machten wir uns wieder auf den Weg, um einen weiteren Abschnitt des Hermannswegs zu erkunden. Dieses Mal standen die gesamte Gruppe, zwei Pädagogen und der Hund „Swipp“ in den Startlöchern. Alle Kinder von fünf bis fünfzehn Jahren waren mit Wanderschuhen ausgerüstet, die Schlafausrüstung war eingepackt und Verpflegung in den Rucksäcken verstaut.

Vorweg gesagt: Vom Wetter wurden wir dieses Jahr mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen für die Strapazen des letzten Jahres entschädigt.

Starten konnten wir dieses Mal direkt vom Gelände der Wohngruppen am Hermannsweg. Zunächst führte die Strecke entlang gut bekannter Wege und über die Hermannsbrücke und etwas später dann oberhalb von Lengerich entlang des Dyckerhoff-Steinbruchs. Insbesondere hier konnten wir eine schöne Aussicht genießen und bekamen spannende Einblicke in die Arbeit im Steinbruch. Nach etwas mehr als zehn Kilometern hatten wir das Tagesziel erreicht und wurden mit dem Bulli zu unserer Schlafstätte, den Flexiblen Hilfen Bad Iburg, gefahren. Mit Pizza und DVDs ließen wir den Abend ausklingen. Nicht ahnend, dass einigen von uns, aufgrund von Einschlafproblemen des Jüngsten, noch eine nächtliche Wanderung im Schlafanzug durch Bad Iburgs Stadpark bevorstand.

Am zweiten Tag fuhren wir wieder an den Punkt, an dem wir tags zuvor abgeholt worden waren. Alle Kinder und Erwachsenen waren erholt und starteten motiviert in die nächste Etappe. Neben ganz normalem Fotografieren und Filmen betätigte sich Swipp heute auch als Kamerahund und gab uns so die Möglichkeit, die Wanderung auch einmal aus der Hundeperspektive zu erleben. Am Ende des Tages erreichten wir dann zu Fuß unseren Schlafplatz in Bad Iburg.

Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von Bad Iburg und machten uns auf den Abschnitt dieser Wanderung, mit den meisten und größten Steigungen. Dank der Wanderschuhe und Rücksichtnahme aller, waren die Berge für Groß und Klein gut zu meistern. Es blieb sogar noch Zeit für zahlreiche Naturbeobachtungen. Zum frühen Nachmittag erreichten wir unser Ziel in der Nähe von Hilter, wo wir schon von unseren Fahrern erwartet wurden. Nachdem das Gepäck zuhause ausgepackt war und sich alle mit einer warmen Mahlzeit gestärkt hatten, war dann endlich Zeit, die Füße hoch zu legen.

Unser Dank gilt wieder allen Beteiligten, die uns unterstützt haben, besonders natürlich dem Team der Flexiblen Hilfen Bad Iburg für ihre Gastfreundschaft. Insgesamt haben wir dieses Mal circa 35 Kilometer geschafft und freuen uns schon auf die nächste Etappe, die wir voraussichtlich im Frühjahr 2016 in Angriff nehmen werden.

Intensivwohngruppe am Hermannsweg